Zwischenstand August 2026

Bauträger:
Heimat Österreich
Architektur:
jki architecture
Landschaftsplanung:
PlanSinn
derzeit geplantes Wohnungsangebot:
155 geförderte Mietwohnungen
Schwerpunktthemen:
Baubeginn:
vorauss. Q4/2028
Leistbarer Qualitätswohnraum: Schaffung von hochwertigem und zugleich leistbarem Wohnraum unter besonderer Berücksichtigung ökologischer und nachhaltiger Bauweisen.
Stärkung des Quartiers: Sensible Einbindung des Bauplatzes in die bestehenden Qualitäten des Stadtquartiers sowie Schaffung von Mehrwerten durch die gezielte Attraktivierung von Erdgeschosszonen und Freiräumen.
Vielfältige Wohnformen: Differenziertes Angebot an Wohnformen – von kompakten Kleinapartments bis hin zu Reihenhäusern – abgestimmt auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Lebensmodelle.

Städtebauliche Einbindung: Die Bebauung fügt sich in das städtebauliche Gesamtkonzept ein. Eingänge sowie Gemeinschafts- und Fahrradräume beleben markante Eckbereiche, punktuelle Volumenausnehmungen setzen Akzente.
Klare Adressbildung: Großzügige Eingangsbereiche entlang der Adressader stärken die Orientierung, den Bezug zum öffentlichen Raum und die Identifikation mit dem Wohnort.
Sockelzone: Eine erhöhte Sockelzone schafft helle Eingangs- und Begegnungsbereiche, während langlebige Fassadenmaterialien Funktionalität und Gestaltungsqualität sichern.
Belebte Erdgeschosszone: Gemeinschaftsbereiche verbinden öffentliche und halböffentliche Räume und fördern den Bezug zu den Freiflächen.
Qualitative Erschließung: Natürlich belichtete Erschließungsbereiche mit räumlichen Erweiterungen fördern Begegnung und Kommunikation.
Erweiterter Freiraum: Eine großzügige Dachterrasse bietet zusätzlichen Raum für Aufenthalt, Begegnung und gemeinschaftliches Gärtnern.
Vielfältige Wohnformen: Ein breites Wohnungsangebot reicht von kompakten Einheiten bis zu familiengerechten Reihenhäusern.
Optimale Belichtung: Durchgesteckte und über Eck belichtete Wohnungen sorgen für viel Tageslicht und natürliche Belüftung.
Hohe Wohnqualität: Gut nutzbare Grundrisse, ausreichend Stauraum, großzügige Freiräume und Kellerabteile erhöhen Wohnkomfort und Alltagstauglichkeit.
Flexible Grundrisse: Schaltwohnungen ermöglichen die Zusammenlegung mit Nachbarwohnungen und schaffen Anpassungsfähigkeit an veränderte Wohnbedürfnisse.
Nachbarschaft und Gemeinschaft:
Das Projekt fördert durch Gemeinschaftsräume, Freiflächen und gemeinsame Aktivitäten gezielt Begegnung, soziale Vernetzung und gegenseitige Unterstützung – insbesondere für Alleinerziehende. Bauplatzübergreifende Angebote und eine digitale Zugangskontrolle stärken den Austausch und ermöglichen eine faire Nutzung der Gemeinschaftseinrichtungen.
Methodischer Ansatz:
Die Bewohner werden bereits vor dem Einzug durch Befragungen eingebunden. Nach dem Bezug unterstützen ein mehrsprachiges Infovideo, eine digitale Bewohner, Workshops, Feste sowie gemeinschaftliche Freiraumprojekte den Aufbau der Hausgemeinschaft. Eine professionelle Begleitung bis zu eineinhalb Jahre nach Bezug sowie Kooperationen mit lokalen Partner fördern nachhaltige Nachbarschaftsstrukturen.
Mobilität:
Informationsangebote fördern nachhaltige Mobilität und sensibilisieren für die effiziente Nutzung der Energietechnik, um ökologische und wirtschaftliche Vorteile zu erzielen.
Wohnformen:
Vielfältige, anpassbare Grundrisse ermöglichen Wohnen für unterschiedliche Lebensphasen. Kommunikationsfördernde Erschließungsbereiche schaffen kleine Nachbarschaften und stärken das soziale Miteinander.
Sicherheit:
Freiraum & öffentlicher Raum:
Die Bauplätze A1, A2 und B werden durch ein durchgehendes, naturnahes biodiverses Freiraumband mit artenreicher Bepflanzung und extensiv gepflegten Wiesen verbunden. Grünflächen, Stauden- und Gräserpflanzungen sowie begrünte hausnahe Bereiche schaffen hohe Aufenthaltsqualität und fördern Biodiversität. Ein zentraler Baumspielplatz mit vielfältigen Spiel- und Aufenthaltsangeboten stärkt Begegnung und Nachbarschaft, während Fahrradabstellplätze an den Eingängen die alltagsgerechte Nutzung unterstützen.
Energie, Klima & Kreislaufwirtschaft:
Passive Maßnahmen wie optimierte Belichtung, Belüftung, Verschattung sowie der Einsatz von Holz, Ziegel und Recyclingbeton reduzieren den Ressourcenverbrauch. Ergänzt wird dies durch erneuerbare Energien, ein kreislauforientiertes Haustechnikkonzept und die Nutzung von Energieüberschüssen. Schadstoffarme Baustoffe, eine anrainerfreundliche Baustellenabwicklung sowie die Abstimmung bauplatzübergreifender Maßnahmen – etwa bei der Grundwassernutzung – fördern eine nachhaltige Quartiersentwicklung.
Leistbares Wohnen:
Von den 155 geförderten Wohnungen werden 78 als SMART-, 51 als NORM- und 26 als NORM-Wohnungen mit reduziertem Finanzierungsbeitrag angeboten. Unterschiedliche Wohnungsgrößen schaffen ein attraktives Angebot für verschiedene finanzielle Möglichkeiten. Aufgrund des Baurechts bleiben alle Wohnungen dauerhaft den Entgeltbestimmungen des WGG unterstellt, wodurch langfristig günstige Mieten gesichert sind. Für SMART-Wohnungen und NORM-Wohnungen mit reduziertem Finanzierungsbeitrag wird zusätzlich die Superförderung genutzt, wodurch die Mieten einkommensabhängig sozial gestaffelt sind. Durch eine ressourcenschonende Bauweise mit reduzierten Schichtaufbauten und minimierter Haustechnik werden Baukosten gesenkt und gleichzeitig eine hohe Flächeneffizienz erreicht.
Wohnnebenkosten senken:
Ein attraktives Mobilitätsangebot ermöglicht hochwertiges Wohnen ohne eigenes Auto und entlastet damit das Haushaltsbudget. Das energieeffiziente Versorgungssystem sorgt für niedrige Heizkosten, die zusätzlich durch den Verzicht auf wohnungsweise Wärme- und Kältemengenzähler sowie die damit verbundenen Mess- und Abrechnungskosten reduziert werden. Ergänzend kommt die Förderung nach § 6a mit Baukostenzuschuss und Darlehen zum Einsatz.
Wirtschaftliches und ökologisches Planungsprinzip:
Die einfache Bauweise und der ressourcenschonende Materialeinsatz verbinden ökologische mit wirtschaftlichen Vorteilen.
Ein ausgewogener Wohnungsmix aus 1- bis 5-Zimmerwohnungen und Reihenhäusern bietet passende Wohnformen für unterschiedliche Lebensphasen und Haushaltsgrößen. Flexible Smart- und Schaltwohnungen ermöglichen anpassbare Grundrisse, während die bewusste Durchmischung der Bewohnerschaft das soziale Miteinander stärkt. Barrierefreie Gestaltung, vielfältige Gemeinschaftsräume und kommunikative Erschließungsbereiche fördern Inklusion und Nachbarschaft. Zwei SMART-Wohnungen werden der Wohnplattform Wien des Fonds Soziales Wien zur Unterstützung besonders wohnbedürftiger Menschen bereitgestellt.
Eine klare Wegeführung, gut sichtbare Gebäudezugänge und offene, natürlich belichtete Erschließungsbereiche sorgen für Orientierung und Sicherheit. Gemeinschaftlich genutzte Bereiche fördern soziale Kontrolle, während übersichtliche Fahrradabstellräume, Stiegenhäuser, Tiefgaragen und Freiräume das Sicherheitsgefühl zusätzlich stärken. Farb- und Materialkonzepte erleichtern zudem die Orientierung und Identifikation innerhalb der Wohnanlage.
Heute weniger verbrauchen:
Das Projekt setzt auf einen ressourcenschonenden Materialeinsatz durch die Wiederverwendung von Aushubmaterial, Recyclingbeton und Wiener U-Bahn-Ziegeln sowie den Einsatz von Holz im Reihenhausbau. Optimierte Tragwerke und Untergeschosse reduzieren den Materialverbrauch, während digitale Ökobilanzen und Materialpässe eine nachhaltige Planung über den gesamten Lebenszyklus unterstützen.
Länger nutzen können:
Flexible Erdgeschossnutzungen, anpassbare Schaltwohnungen, großzügige Raumhöhen und wartungsfreundliche Gebäudetechnik ermöglichen eine langfristige und wandelbare Nutzung. Robuste, langlebige Materialien sorgen zudem für hohe Beständigkeit, geringen Instandhaltungsaufwand und nachhaltige Gebäudequalität.