Novelle der Sanierungsverordnung 2008
Pläne auf einem Tisch
Sanieren zahlt sich aus

03.05.2021


Mit der Anfang Mai 2021 in Kraft getretenen Novelle der Sanierungsverordnung wird Wiens Vorreiterposition beim Thema Klimaschutz, klimaschonende Maßnahmen und Nachhaltigkeit aufgrund der hohen Qualität und Innovationskraft des Wiener Wohnbau-Modells noch einmal kräftig ausgebaut.

„Neben Leistbarkeit von Wohnungen und Lebensqualität ist Wien auch beim Thema Klimaschutz seit vielen Jahren international führend. Besonders erfreulich ist, dass das Interesse an unseren vielen Klimaschutz-Maßnahmen in den vergangenen Jahren noch einmal deutlich gestiegen ist“, so Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál.

„Am Gebäudesektor, vor allem bei den Bestandsbauten, haben wir einen großen Hebel für CO2-Einsparungen. Durch die Reform der Wiener Sanierungsverordnung werden maßgeschneiderte Konzepte ermöglicht, um hier einen großen Schritt zum Ziel der CO2-neutralen Stadt machen zu können“, so NEOS-Wohnbausprecherin Selma Arapovic.

Eckpfeiler der Sanierungsverordnung

  • Förderung eines Sanierungskonzeptes:

Erstmals wird bereits das Erstellen eines Sanierungskonzepts gefördert. Damit Sanierungsleistungen von Beginn an besser vorbereitet werden können, werden Sanierungskonzepte mit bis zu 5.000 Euro und mit bis zu 50 Prozent der nachgewiesenen Kosten gefördert.

  • Umstellung auf Einmalzuschüsse:

Um die Attraktivität und die Planbarkeit zu erhöhen, werden bestimmte Förderungen nun als Einmalbeträge ausgezahlt und nicht mehr – wie früher – als

Zuschüsse für die Kreditrückzahlung überwiesen.

  • Umrüstung auf effizientere alternative Energiesysteme:

Der Tausch von Heizsystemen wird nun noch stärker gefördert; die Förderung wird von 30 Euro auf 50 Euro pro Quadratmeter Nutzfläche erhöht. Und der

maximale Fördersatz wird von 30 Prozent auf 35 Prozent erhöht.

  • Erhöhung der Förderzuschüsse:

Die Höhe der zwei höchsten Förderstufen wird bei der thermisch-energetischen Wohnhaussanierung von 170 auf 190 Euro bzw. von 130 auf 140 Euro pro

Quadratmeter Nutzfläche erhöht.


Konkrete Informationen zu den einzelnen Punkten der Novelle gibt es bei der „Hauskunft“, der kostenlosen Servicestelle des wohnfonds_wien rund ums Sanieren. Als „Sanierungsberatung für Häuser mit Zukunft“ begleitet sie alle, die Häuser sanieren wollen, unabhängig ob Ein- oder Mehrfamilienhaus, mit oder ohne

Förderung.

Informationen gibt es via Mail, Hotline und im Internet unter: office@hauskunft-wien.at / www.hauskunft-wien.at / 01 402 84 00 (aktiv von Montag bis

Donnerstag von 9–15 Uhr und am Freitag von 9–12 Uhr).

35. Stadterneuerungspreis 2020/2021
Kuppel der Secession

21.01.2021


Die Landesinnung Bau Wien der Wirtschaftskammer Wien lädt ab sofort zur Teilnahme am Wiener Stadterneuerungspreis 2020/21 ein. Teilnahmeberechtigt sind sowohl Bauausführende mit aktiver Gewerbeberechtigung als auch PlanerInnen und Bauträger. Vergeben wird die begehrte Auszeichnung für alle Hochbauprojekte für Wohngebäude, Büroimmobilien und Ausbildungsstätten, die in den Jahren 2018 bis 2020 in Wien realisiert wurden und zur Erhaltung oder Verbesserung bestehender Bausubstanz beitragen.

Aufgrund der COVID-19-Situation wurde die Vergabe im Jahr 2020 ausgesetzt. Alle vollständig übermittelten Projekteinreichungen des Vorjahres nehmen deshalb automatisch an der Vergabe des Wiener Stadterneuerungspreises 2020/21 teil.

Einreichprozess NEU:

Der Einreichprozess ist zweistufig gegliedert.

Stufe I:

Die Einreichung erfolgt mittels eines Formulars mit den wichtigsten Informationen zum Projekt und fünf druckfähigen Fotos.

Stufe II:

Die Nominierten aus Stufe I (shortlist) erhalten die Möglichkeit detaillierte Unterlagen vorzulegen.

Sanierungsoffensive - die Blocksanierung wird wieneu
Vizebürgermeisterin, amtsführende Stadträtin für Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen Kathrin Gaál und GF des wohnfonds_wien, Gregor Puscher

14.12.2020


Die Blocksanierung wird seit 1989 als Instrument eingesetzt, die städtebauliche Situation in dicht bebauten Stadtteilen zu verbessern. Der wohnfonds_wien beauftragt fachkundige Teams mit der Entwicklung von städtebaulichen und gebäudebezogenen Konzepten für „Grätzl“ mit rund 100 Liegenschaften. Ziel ist es, für alle Beteiligten Anreize zu schaffen, die Wohn- und Lebensqualität im dicht verbauten Gebiet zu verbessern.


Bereits im September 2020 hat unsere Präsidentin, Vizebürgermeisterin,

amtsführende Stadträtin für Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen Kathrin Gaál den Start der Sanierungsoffensive „Wir SAN Wien“ angekündigt.


Mit wieneu soll diese Aufwertung bestehender Grätzln frischen Wind bekommen. Aktuelle Themen wie die „klimaresiliente und klimaneutrale Stadt“ haben es notwendig gemacht die Blocksanierung neu aufzusetzen. Nachhaltige Wohnhaussanierungen und Initiativen im Bereich wie z. B. Energieversorgung, Begrünung oder Mobilität stehen im Zentrum der neuen Initiativen. 2021 starten wir mit den ersten Gebieten.

25 Jahre BTW - Die Ausstellung
25 Jahre BTW - Die Ausstellung

17.11.2020



Von 8. September bis 22. Oktober 2020 war im ehemaligen Sophienspital die Ausstellung zum Jubiläum „25 Jahre Bauträgerwettbewerbe“ zu sehen. Die IBA_Wien zeigte parallel dazu ihre Zwischenpräsentation „Wie wohnen wir

morgen?“.


Wenn Sie die Schau verpasst haben, können Sie das jetzt nachholen - der Film zur Ausstellung steht ab sofort zur Verfügung. Als „Experiment“ eingeführt, etablierte sich das Verfahren im Laufe der Zeit als fixer Bestandteil im geförderten Wohnbau. Wien gilt als die Welthauptstadt des sozialen Wohnens, den WienerInnen selbst ist das oft in diesem Ausmaß nicht bewusst.


Mehr als 3.100 WienerInnen nahmen das Angebot in Anspruch und besuchten die Ausstellungen. Für die wohnfonds_wien-Ausstellung wurde auch ein weiterer Film mit dem Titel „25 Jahre Bauträgerwettbewerbe – Die Geschichte eines Wiener Erfolgsmodells im geförderten Wohnbau“ erstellt. Darin kommen alle

Juryvorsitzenden – von den Anfängen der Bauträgerwettbewerbe bis heute –

zu Wort.

9.11.2020



Michael Pech zum 25-jährigen Jubiläum des Bauträgerwettbewerbs

1.10.2020



„Die Stadt Wien schreibt die Erfolgsgeschichte der Sanften Stadterneuerung weiter. Mit der neuen

Sanierungsoffensive ,Wir SAN Wien‘ machen wir unsere Stadt für die nächsten Jahrzehnte zukunftsfit und klimafit.“, kündigte unsere Präsidentin und Frauen- und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál am 16. September an. Teil dieser Sanierungsoffensive ist der Start einer neuen Servicestelle für Sanierung:

Seit 1. Oktober 2020 heißt es „Wir geben ,Hauskunft‘".


Mit der Sanierungsberatung für „Häuser mit Zukunft“ wird eine kostenlose Beratungsstelle für alle eröffnet, die Häuser sanieren wollen, unabhängig von einer etwaigen Förderung. Ort der Beratungsstelle ist das forum des wohnfonds_wien.

Das Ziel: Unabhängige Sanierungsberatung und begleitende Informationsveranstaltungen sollen allen EigentümerInnen in Wien das Sanieren ihrer Wohnhäuser und Wohnungen so einfach wie möglich

machen. Die Stadt Wien entwickelt dafür in Zusammenarbeit mit zahlreichen PartnerInnen, wie dem wohnfonds_wien, der UMWELTBERATUNG oder dem ÖVI im EU-geförderten Projekt „RenoBooster“ neue Beratungs- und Servicepakete.

Mit einem ersten Angebot wurde am 1. Oktober 2020 gestartet.

kontakt hauskunft

hauskunft im wohnfonds_wien forum

fonds für wohnbau und stadterneuerung


Schmidgasse 3/Lenaugasse (Ecklokal)

1082 Wien

Hotline:

Mo bis Do 9:00–15:00 und Fr 9:00–12:00 Uhr

Termine gegen Voranmeldung

Di 9–12.30 und Do 12.30–16 Uhr

t: +43 (0)1 402 84 00

e: office@hauskunft-wien.at



Das Team der Hauskunft steht Ihnen für ein

Beratungsgespräch gerne zur Verfügung. Die ExpertInnen informieren auch telefonisch über die Hotline.

Die Jury: Fachleute aus vielen Disziplinen
Gruppenbild vor dem Kenyonpavillion
Vizebürgermeisterin, amtsführende Stadträtin für Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen Kathrin Gaál mit sämtlichen Jurymitgliedern und der GF des wohnfonds_wien vor dem Kenyonpavillon des Sophienspitals

21.9.2020



Jurymitglieder ab 01/2021

Vorsitz: Prof. DI Rudolf Scheuvens  

Stellvertretung: Archin DIin Verena Mörkl


Mitglieder:

Arch. DI Rudolf Szedenik, Archin DIin Verena Mörkl, DIin Barbara Fritsch-Raffelsberger, Mag. Klaus Wolfinger, DIin Ingrid Scheibenecker, DI Thomas Knoll, DIin Drin Daniela Trauninger, DIin Georgine Zabrana, Maga Andrea Reven-Holzmann, Dieter Groschopf


Stellvertretung:

Archin DIin Claudia König-Larch, Archin DIin Regina Freimüller-Söllinger,

Mag. Peter Roitner, Mag. Josef Wiesinger, DI Dr.techn. Richard Woschitz, MRICS, DIin Katja Simma, DI Dr. Bernhard Lipp, OSRin Drin Daniela Strassl, MBA, Dr. Gernot Tscherteu, DI Gregor Puscher, DIin (FH) Silvia Hofer


Beratendes Mitglied: Hofrat Dr. Franz Pfiel

Das Gremium für Qualitätssicherung im geförderten Wiener Wohnbau erhält eine neue Jury. Die neuen Jurymitglieder werden unter der Leitung des Stadtplaners Rudolf Scheuvens ab 2021 über geförderte Neubauprojekte in Wien beraten. Rudolf Scheuvens ist seit 2008 Professor für örtliche Raumplanung und Stadtentwicklung an der TU Wien; seit 2014 leitet er ein Planungsbüro in Wien und Dortmund. Seine Expertise spannt den Bogen von Städtebau über Stadt- und Regionalentwicklung bis zur Gestaltung innovativer Planungsprozesse für komplexe Herausforderungen. Er verfügt über hohe Erfahrung hinsichtlich Wettbewerbsverfahren und der Mitwirkung in Expertenjurys. Die Fachleute der interdisziplinär zusammengesetzten Jury bringen Know-how aus den Bereichen Architektur, Ökonomie,

Statik, Tragwerksplanung, Umweltplanung, Landschaftsarchitektur, Gebäudetechnik, Bauphysik und Sozialforschung mit.


Unter der neuen Führung wird die Expertenrunde bis Ende 2023 jedes zur Wohnbauförderung eingereichte Projekt nach den Kriterien des 4-Säulen-Prinzips

(Ökonomie, Architektur, Soziale Nachhaltigkeit und Ökologie) beurteilen, Siegerprojekte von Wettbewerben küren und Förderungsempfehlungen aussprechen.

So kann sichergestellt werden, dass in Wien weiterhin leistbarer Wohnraum im Rahmen höchster Qualitätsansprüche entwickelt und realisiert wird.


Allein seit Einführung der Bauträgerwettbewerbe im Jahr 1995 wurden 80 Verfahren durchgeführt und damit 300 Neubauprojekte errichtet, mehr als 40.000

geförderte Wohnungen realisiert und 1,7 Milliarden Euro an Förderungen ausgezahlt.