Bauplatz A1 - WOHNEN UND WACHSEN

Zwischenstand August 2026

A1

Bauträger:

Heimat Österreich


Architektur:

wup ZT


Landschaftsplanung:

PlanSinn


derzeit geplantes Wohnungsangebot:

54 geförderte Mietwohnungen

1 Geschäftslokal


Schwerpunktthemen:

  • Vielfältige Wohnformen
  • Wohnsicherheit
  • Kreislaufwirtschaft


Baubeginn:

vorauss. Q4/2028

Zukunftsfittes Wohnen mit Mehrwert

Ziel ist die Entwicklung eines zukunftsfitten Gebäudes, das heute 54 Wohnungen sowie einen neungruppigen Kindergarten beherbergt und nutzungsoffen für morgen ist. Es wird großer Wert auf qualitativ gut nutzbare Wohnungen, flexible Nutzungsperspektiven, soziale Begegnungen und eine wirtschaftlich effiziente Umsetzung gelegt. Wohnen beginnt hier nicht erst hinter der Wohnungseingangstür, sondern bereits beim Weg zur Wohnung – die Erschließungsfläche dient als Kommunikationszone und als Raum der Begegnung.

a1
Präsentationstafeln zum Download

Nachfolgend finden Sie alle Tafeln des Projekts zum Download.


Tafeln

Architektur

Das Projekt entwickelt ein zukunftsfähiges, flexibles Wohngebäude mit 54 Wohnungen und einem neungruppigen Kindergarten, das sich langfristig an unterschiedliche Nutzungen anpassen kann. Im Mittelpunkt stehen hohe Wohnqualität, Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Besondere Merkmale sind:

  • Kommunikationsfördernde Erschließungsbereiche statt anonymer Gänge, die Begegnungen und Nachbarschaft unterstützen.
  • Flexible Wohnungen mit anpassbaren Grundrissen, großzügigen Vorräumen und großen Balkonen zur individuellen Nutzung und Begrünung.
  • Klimabewusste Architektur mit hellen Fassaden, Fassadenbegrünung und nachhaltigen Materialien.
  • Holz-Hybrid-Tragwerk mit wenigen tragenden Elementen, das spätere Umnutzungen erleichtert.
  • Hohe Geschosshöhen im Erd- und ersten Obergeschoss ermöglichen eine flexible Nutzung, etwa für Kindergarten, Büros, Pflege oder Wohnen.
  • Effiziente Infrastruktur mit Unterkellerung nur dort, wo sie erforderlich ist.

Fazit: Das Gebäude verbindet soziale Qualität, ökologische Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Effizienz mit einer hohen Anpassungsfähigkeit an zukünftige Anforderungen.

Soziale Nachhaltigkeit

Das Projekt fördert den Aufbau einer lebendigen und resilienten Hausgemeinschaft, indem Begegnungen, Nachbarschaft und gegenseitige Unterstützung gezielt gestärkt werden. Besonders Alleinerziehende profitieren von stabilen sozialen Netzwerken. Das Projekt verbindet soziale Begleitung, gemeinschaftsfördernde Architektur und nachhaltige Angebote, um langfristig eine starke, unterstützende und vielfältige Nachbarschaft zu schaffen.

Zentrale Maßnahmen sind:

  • Gemeinschaftsräume und gemeinsame Angebote wie Waschküche, Gemeinschaftsraum, Hochbeete, Fahrradwerkstatt und Dachterrassen sowie bauplatzübergreifende Aktivitäten.
  • Frühzeitige Einbindung der Bewohner:innen durch Befragungen vor dem Einzug und mehrsprachige Informationsangebote zum Wohnstart.
  • Digitale Werkzeuge wie ein Schwarzes Brett und eine digitale Zugangskontrolle erleichtern Kommunikation, Organisation und die Nutzung gemeinschaftlicher Einrichtungen.
  • Begleitete Gemeinschaftsentwicklung durch Workshops, Feste, Gartenprojekte und professionelle Unterstützung bis zu eineinhalb Jahre nach dem Einzug sowie Kooperationen mit lokalen Einrichtungen.
  • Bewusstseinsbildung zu nachhaltiger Mobilität und energieeffizientem Wohnen unterstützt ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit.
  • Architektonische Maßnahmen wie kommunikative Erschließungsbereiche, kleinere Nachbarschaftseinheiten und individuell gestaltbare Wohnungszugänge fördern den sozialen Austausch im Alltag.
Ökologie

Das Projekt verbindet naturnahe Freiräume, ressourcenschonendes Bauen und innovative Energietechnik zu einem ganzheitlich nachhaltigen Wohnquartier mit hoher ökologischer und sozialer Qualität. Das Freiraum- und Energiekonzept setzt auf Biodiversität, Kreislaufwirtschaft und erneuerbare Energien, um nachhaltige Lebensräume mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen.

Zentrale Maßnahmen sind:

  • Durchgehendes biodiverses Freiraumband mit naturnaher Bepflanzung, wilden Wiesen und vielfältigen Grünflächen zur Förderung von Artenvielfalt und Mikroklima.
  • Unterschiedlich nutzbare Gründächer: ein naturnahes Biodiversitätsdach sowie ein gemeinschaftliches Dach mit Terrasse, Hochbeeten, Pergola und Aufenthaltsbereichen.
  • Ressourcenschonender Rückbau der bestehenden Gebäude mit Wiederverwendung von Baumaterialien und möglichst lokaler Verwertung von Aushubmaterial.
  • Energieeffizientes Haustechnikkonzept mit Wärmerückgewinnung aus Abluft, Grundwasser-Wärmepumpe, sommerlicher Gebäudetemperierung („Free Cooling“) und Photovoltaikanlage.
  • Optimierung des Energieverbrauchs durch Gebäudesimulationen und flexible Heiz- und Kühlsysteme.
  • Holz-Skelettbauweise zur Reduktion des Materialeinsatzes und der CO₂-Emissionen sowie konsequente Umsetzung kreislaufwirtschaftlicher Prinzipien.
Ökonomie

Leistbares Wohnen wird durch die Kombination aus sozialer Förderung, wirtschaftlicher Bauweise und dauerhaft geringen Betriebs- und Mobilitätskosten sichergestellt. Das Projekt bietet einen ausgewogenen Wohnungsmix, soziale Fördermodelle und wirtschaftliche Planung. Von 54 geförderten Wohnungen werden 27 als SMART-Wohnungen, 18 als NORM-Wohnungen und 9 als NORM-Wohnungen mit reduziertem Finanzierungsbeitrag angeboten.

Zentrale Maßnahmen sind:

  • Vielfältige Wohnungsangebote mit unterschiedlichen Größen und Finanzierungsmodellen für verschiedene Einkommensgruppen.
  • Umfassende Wohnbauförderung, die sozial gestaffelte Mieten und langfristig leistbare Wohnkosten sicherstellt.
  • Wirtschaftliche Bauweise durch ein einfaches Tragwerk, hohe Flächeneffizienz und flexible, materialschonende Konstruktionen.
  • Reduktion der Wohnnebenkosten durch nachhaltige Mobilitätsangebote, die den Verzicht auf ein eigenes Auto erleichtern, sowie ein energieeffizientes Haustechnikkonzept mit niedrigen Heizkosten.


Schwerpunkt: Vielfältige Wohnformen

Das Projekt verbindet flexible Wohnqualität, gemeinschaftsfördernde Architektur und soziale Verantwortung, um ein anpassungsfähiges und inklusives Wohnumfeld zu schaffen.

Zentrale Merkmale sind:

  • Flexible Wohnungsgrundrisse mit vielseitig nutzbaren Räumen, großzügigen Vorräumen und Balkonen als erweiterter Wohnraum.
  • Begrünte Balkone und Fenster stärken den Bezug zur Natur und tragen zu einem lebendigen Wohnumfeld bei.
  • Kommunikative Erschließungsbereiche und individuell gestaltbare Wohnungsentrées fördern Begegnung, Identifikation und nachbarschaftlichen Austausch.
  • Gezielte Unterstützung für Alleinerziehende: Zwei SMART-Wohnungen werden bevorzugt an Alleinerziehende mit akutem Wohnbedarf vergeben.


Schwerpunkt: Wohnsicherheit

Das Projekt schafft durch klare Zonierungen, übersichtliche Gestaltung und gemeinschaftsfördernde Räume ein sicheres, offenes und kommunikatives Wohnumfeld.

Zentrale Merkmale sind:

  • Klare Trennung von öffentlichen und privaten Bereichen sowie gut einsehbare und beleuchtete Erschließungswege zur Erhöhung der Sicherheit.
  • Großzügige Erschließungsflächen, die als Begegnungs- und Kommunikationsorte die Anonymität im Haus reduzieren.
  • Natürlich belichtete Stiegenhäuser mit Blickbeziehungen nach außen schaffen Orientierung und vermeiden Angsträume.
  • Gemeinschaftsräume mit Dachterrassen bieten Raum für Treffen, Veranstaltungen und nachbarschaftliche Aktivitäten.


Schwerpunkt: Kreislaufwirtschaft

Das Projekt setzt auf kreislaufgerechtes Bauen, langlebige Strukturen und flexible Nutzung, um Ressourcen zu schonen und die langfristige Anpassungsfähigkeit des Gebäudes sicherzustellen.

Zentrale Merkmale sind:

  • Materialeffiziente Holz-Skelettbauweise mit reduziertem CO₂-Fußabdruck sowie Ökobilanzierung und digitalem Materialpass als Grundlage für nachhaltige Planungsentscheidungen.
  • Kreislaufwirtschaft durch Wiederverwendung von Baumaterialien, lokaler Bodenressourcen und Minimierung des Aushubs in Kooperation mit benachbarten Bauplätzen.
  • Flexible Grundrisse und nutzungsoffene Raumstrukturen, die sich mit einfachen Eingriffen an veränderte Lebenssituationen und unterschiedliche Wohnformen anpassen lassen.
  • Robustes Tragwerk und großzügige Geschosshöhen, die langfristige Umnutzungen – etwa für Wohnen, Arbeiten oder soziale Einrichtungen – ermöglichen.
  • Reparatur- und rückbaufreundliche Konstruktion mit modularen Bauteilen und lösbaren Verbindungen, die Wartung, Austausch und spätere Wiederverwendung erleichtern.