Zwischenstand August 2026

Bauträger:
EGW
Architektur:
Freimüller Söllinger
Landschaftsplanung:
YEWO
Soziale Nachhaltigkeit:
Sonja Gruber
derzeit geplantes Wohnungsangebot:
160 geförderte Mietwohnungen
Lokale:
5 Geschäftslokale
Schwerpunktthemen:
Baubeginn:
vorauss. Q2/2028
K.EVA [ˈkɛːfɐ] – Kommunikation | Einklang | Vielfalt | Atmosphäre
Ein durchlässiges Quartier mit differenzierten Wohnhöfen und lebendigen Freiräumen

Das Projekt entwickelt eine offene, durchlässige Bebauungsstruktur mit begrüntem Innenhof und einer klaren Vernetzung zum umliegenden Quartier. Unterschiedliche Gebäudetypologien mit vielen Eck- und durchgesteckten Wohnungen sorgen für hohe Wohnqualität, gute Belichtung und natürliche Querlüftung. Ein vielfältig gestalteter Freiraum mit großzügigen Grünflächen, Gemeinschaftsterrassen und naturnahen Spielbereichen stärkt die Aufenthaltsqualität. Das Erdgeschoss belebt das Quartier durch eine Mischung aus Gewerbe, Gemeinschaftseinrichtungen, Mobilitätsangeboten und großzügigen Eingangsbereichen. Begrünte Dachterrassen und vielfältige Gemeinschaftsräume fördern das nachbarschaftliche Miteinander. Die Architektur setzt auf CO₂-optimierte Bauweisen, Holzriegelkonstruktionen, Fassadenbegrünung sowie differenzierte Balkon- und Loggienlösungen, die Klimaschutz, Verschattung und ein prägnantes Erscheinungsbild miteinander verbinden.
Das Projekt fördert ein lebendiges und generationenübergreifendes Miteinander durch ein vielfältiges Angebot an Gemeinschaftsflächen und sozialen Initiativen. Dazu zählen ein flexibel nutzbarer Gemeinschaftsraum, Urban Gardening, Sport- und Aufenthaltsbereiche sowie Ruhezonen und naturnahe Freiräume. In Kooperation mit JUNO entsteht ein Wohnungsverbund für Alleinerziehende. Ein partizipativer Kiosk und flexibel nutzbare Räume schaffen Möglichkeiten für nachbarschaftliches Engagement, soziale Begegnung und kleinteilige gewerbliche Nutzungen. Eine professionelle Besiedelungsbegleitung unterstützt den Aufbau von Nachbarschaften, Gemeinschaftsprojekten und die langfristige Belebung der gemeinschaftlichen Angebote.
Das Projekt setzt auf ein ganzheitliches, fossilfreies Energiekonzept mit Geothermie bzw. Grundwassernutzung, Wärmepumpen, Photovoltaik und Wärmerückgewinnung, um CO₂-Emissionen im Betrieb deutlich zu reduzieren. Energieeffiziente Gebäudetechnik, Bauteilaktivierung sowie mehrseitig orientierte Wohnungen sorgen für hohen Wohnkomfort, natürliche Belüftung und geringen Kühlbedarf. Die Bauweise folgt konsequent den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft: Materialeffiziente Tragstrukturen, ressourcenschonende und teilweise biogene Baustoffe, vorgefertigte Bauteile sowie rückbaubare Konstruktionen minimieren Materialeinsatz, Abfall und graue Emissionen. Ergänzt wird das Konzept durch klimaresiliente Freiräume mit Regenwassermanagement, großzügigen Grünflächen, biodiversitätsfördernden Bereichen sowie gemeinschaftlich nutzbaren Dachgärten, Sport- und Naturflächen, die sowohl das Mikroklima verbessern als auch Aufenthaltsqualität und nachhaltige Mobilität fördern.
Das Projekt verbindet hohe Wohnqualität mit leistbaren Mieten durch eine effiziente Planung, einen hohen Vorfertigungsgrad und ressourcenschonende Bauweise. Die Wohnungen bieten eine hochwertige Ausstattung mit Parkett, Qualitätsfliesen sowie Holz- und Lehmbauelementen; unterschiedliche Oberflächen stehen ohne Mehrkosten zur Auswahl. Ein ausgewogener Wohnungsmix mit 50 % SMART-Wohnungen und vielfältigen Grundrissen sorgt für soziale Durchmischung und langfristig leistbaren Wohnraum. Ergänzt wird das Angebot durch Gemeinschaftsräume, ein Küchenpaket für Erstbezieher:innen, moderate Finanzierungsbeiträge in zwei Teilzahlungen sowie einen mietfreien ersten Monat nach dem Einzug. In Kooperation mit dem Verein JUNO werden zudem rund 20 SMART-Wohnungen für Alleinerziehende reserviert.
Das Projekt bietet ein breites Spektrum an Wohnformen, das auf unterschiedliche Lebenssituationen, Haushaltsgrößen und Bedürfnisse abgestimmt ist. Ein ausgewogener Wohnungsmix mit mindestens 50 % SMART-Wohnungen sowie vielfältigen Wohnungsgrößen und Grundrisstypen schafft langfristig leistbaren und anpassungsfähigen Wohnraum für Einzelpersonen, Paare, Familien und andere Lebensgemeinschaften. Flexible Wohnkonzepte wie Switch-Wohnungen und Maisonetten ermöglichen unterschiedliche Wohn- und Arbeitsformen sowie eine hohe Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Lebensphasen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Wohnen für Alleinerziehende. In Kooperation mit dem Verein JUNO werden 20–25 SMART-Wohnungen speziell für Ein-Eltern-Familien angeboten. Ergänzend sorgen soziale Beratung, Besiedelungsbegleitung, Nachbarschaftsmediation und Unterstützung bei der Finanzierung für ein stabiles Wohnumfeld und erleichtern den Aufbau tragfähiger Nachbarschaften. Gemeinschaftsräume und wohnungsnahe Freiflächen fördern Begegnung, gegenseitige Unterstützung und soziale Integration. Insgesamt entsteht ein vielfältiges, flexibles und inklusives Wohnangebot, das langfristige Wohnqualität mit einem starken Gemeinschaftsgedanken verbindet.
Das Projekt verfolgt ein ganzheitliches Sicherheitskonzept, das bauliche, räumliche und soziale Maßnahmen miteinander verbindet. Belebte Erdgeschoßzonen mit Nahversorger, Quartierskiosk und Gewerbeflächen schaffen soziale Kontrolle und erhöhen das Sicherheitsempfinden im öffentlichen Raum. Eine übersichtliche Erschließungsstruktur mit zentralen Begegnungsorten wie Wohnhof, Lobby, Gemeinschaftsräumen und Waschküche fördert regelmäßige Alltagskontakte und stärkt nachbarschaftliche Netzwerke.
Klare Übergänge zwischen öffentlichen, halböffentlichen und privaten Bereichen sowie gut strukturierte Freiräume sorgen für Orientierung, Privatsphäre und ein hohes Maß an Geborgenheit. Transparente Foyers, natürlich belichtete Stiegenhäuser und Laubengänge sowie gut einsehbare Gemeinschaftsflächen und Freiräume erhöhen Übersichtlichkeit und soziale Kontrolle. Unterschiedliche Aufenthalts- und Gemeinschaftsbereiche – vom Wohnhof über das Hofplateau bis zu den Dachterrassen – fördern die Identifikation der Bewohner:innen mit ihrem Wohnumfeld und schaffen vielfältige Möglichkeiten zur Aneignung und Begegnung.
Das Projekt orientiert sich konsequent an den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und setzt auf einen ressourcenschonenden, langlebigen und rückbaubaren Gebäudekonzept. Eine materialeffiziente Stahlbetonskelettbauweise mit optimierten Spannweiten, vorgefertigten Deckenelementen und einem reduzierten Anteil tragender Bauteile minimiert den Materialverbrauch und schafft gleichzeitig hohe Flexibilität für spätere Nutzungsanpassungen. Ergänzend kommen – soweit wirtschaftlich möglich – biogene Baustoffe wie Holz, Stroh, Schafwolle sowie Lehm- und Re-Use-Materialien zum Einsatz, wodurch die CO₂-Bilanz verbessert und graue Emissionen reduziert werden.
Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der langfristigen Nutzungsfähigkeit: Die klare Trennung von Tragstruktur und Ausbau, nichttragende Innenwände sowie großzügige Geschosshöhen ermöglichen einfache Grundrissanpassungen, Umnutzungen und die Nachrüstung technischer Anlagen. Flexible Erdgeschoßzonen schaffen Raum für wechselnde gewerbliche, soziale oder gemeinschaftliche Nutzungen.
Auch der Umgang mit Ressourcen auf der Baustelle folgt kreislaufwirtschaftlichen Grundsätzen. Aushubmaterial wird möglichst nach Bodenschichten getrennt, aufbereitet und vor Ort oder standortnah wiederverwendet, um Transporte, Primärmaterialbedarf und Treibhausgasemissionen zu reduzieren.
Für den Lebenszyklus nach der Nutzung ist das Gebäude auf einen selektiven Rückbau ausgelegt. Lösbare Konstruktionen, klar getrennte Materialschichten und sortenrein trennbare Baustoffe ermöglichen die Wiederverwendung von Bauteilen sowie ein hochwertiges Recycling. Vorrang haben Wiederverwendung und stoffliche Verwertung, wodurch Abfallmengen minimiert und Stoffkreisläufe geschlossen werden.