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thewosan

die thermisch-energetische Wohnhaussanierung

GSD

     Sanierte Fassade in 11., Hauffgasse 37-47
 


wozu thewosan?

 

Ziel  der  thermisch-energetischen  Wohnhaussanierung  ist  es,  durch  Reduktion  von  Luftschadstoffen und  CO2–Ausstoß  zur  Verbesserung  der  Umweltsituation  beizutragen. Gleichzeitig  soll  der  Energieverbrauch  ohne  Komfortverlust  maßgeblich  gesenkt  werden  um  die  Versorgungssicherheit  zu  erhöhen und die Betriebskosten zu reduzieren. So soll auch der Marktwert der Wohnungen nachhaltig erhalten  bzw.  vergrößert  werden. Deshalb  werden  bauliche  und  zusätzlich  energetische  Maßnahmen gefördert,  die  zur  Verringerung  des  Heizwärmebedarfs  führen,  im Wesentlichen also  die  Dämmung der  gesamten  Gebäudehülle.  Darüber  hinaus  soll  die  ökologische  Optimierung  des  Gebäudes  (z.B. durch  Verbesserung  des  Heizsystems,  Einbau  einer  kontrollierten  Wohnraumlüftung,  Verwendung ökologisch unbedenklicher Baustoffe u.v.m.) angeregt werden.

 

was wird gefördert?


Bauliche Maßnahmen zur thermischen Sanierung der gesamten Gebäudehülle wie 
  • die Wärmedämmung aller Außenbauteile

  • die Erneuerung von Fenstern und Außentüren

  • Maßnahmen zur Beseitigung von Wärmebrücken

  • Maßnahmen zur Erhöhung passiv-solarer Wärmegewinne

 

Anlagentechnische Maßnahmen (in Ergänzung) wie

  • Umstellung oder Errichtung der Heizungs- und Warmwasser- aufbereitungsanlage mit primärenergieeffizientem und/oder CO2-reduziertem oder erneuerbarem Energieträger
  • Umstellung auf Systeme mit hoher Energieeffizienz
  • Maßnahmen zur Verbesserung des Wirkungsgrades an bestehenden Anlagen
     

>> Ziel ist, sowohl den Heizwärmebedarf und somit die CO2- Emission des Gebäudes als auch den Verbrauch fossiler Brennstoffe wesentlich zu reduzieren.

 

Optional

  • Dachbodenausbau, Zubau oder Aufstockung
     

Ziel ist es, sowohl den Heizwärmebedarf und somit die CO2-Emission des Gebäudes als auch den Verbrauch fossiler Brennstoffe wesentlich zu reduzieren.

 

Eine umfassende THEWOSAN-Sanierung liegt jedenfalls dann vor, wenn mindestens drei der folgenden Teile der Gebäudehülle bzw. der haustechnischen Anlagen gleichzeitig erneuert werden:
•    Fensterflächen
•    Dach oder oberste Geschoßdecke
•    Fassadenflächen
•    Kellerdecke
•    energetisch relevantes Haustechniksystem


Kann aus technischen, wirtschaftlichen oder rechtlichen Gründen der Wärmeschutzstandard einer umfassenden THEWOSAN nicht eingehalten werden, so kann eine Deltaförderung gewährt werden.

 

wie wird gefördert?

 

  •  Gewährung eines nichtrückzahlbaren Beitrages in der Höhe von € 60 bis € 170 pro m² Nutzfläche in Abhängigkeit der erreichten Energiekennzahlen.

    Die maximale Höhe des nichtrückzahlbaren Beitrages ist je nach Förderstufe mit bis zu 30 % der förderbaren Gesamtbaukosten begrenzt.
     

  • Weiterer nichtrückzahlbarer Beitrag für den Einsatz hocheffizienter alternativer Systeme in der Höhe von
    € 30 pro m² Nutzfläche.
     

  • Zusätzlicher, nichtrückzahlbarer Beitrag in der Höhe von € 20 pro m² Nutzfläche des Bestands, wenn in gleicher Bauführung ein geförderter Dachgeschoßausbau bzw. Zubau von vollständigen Wohneinheiten erfolgt.

 

 

wie wird um förderung angesucht?

 

  • > Antragsformular - Sanierungsförderung
  • Förderung beantragen beim
    wohnfonds_wien, fonds für wohnbau und stadterneuerung
    in 1082 Wien, Lenaugasse 10
  • folgende Unterlagen beilegen:
    - Grundbuchsauszug (nicht älter als 3 Monate)
    - Topografie (Mietzinsliste, Eigentümerliste,...)
    - (erforderliche) Vollmacht(en)
    - soweit vorhanden: Pläne, Bauaufträge,
      Kostenvoranschläge

 

 

WICHTIGE FAKTEN

Für die Klärung von Detailfragen zur Förderung empfehlen wir Ihnen ein persönliches Beratungsgespräch.
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