beispiele blocksanierungskonzepte

         12., Wolfganggasse 
         15., Rustendorf
         21., Am Spitz


15., Rustendorf
Ablauf Gültigkeit: 30. April 2021

             Stand: Juni 2019

             Auftragnehmer: Arch. DI Franz Denk

 

FOTO © Arch. DI Franz Denk
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Blocksanierung Rustendorf – ein Gebiet mit Erneuerungspotenzial


Das Blocksanierungsgebiet liegt im 15. Wiener Gemeindebezirk zwischen Westbahngelände und äußerer Mariahilfer Straße. Es grenzt im Süden unmittelbar an die Blocksanierungsgebiete Reindorf Nord und Ost an, hat ca. 10 ha und umfasst elf Baublöcke mit 95 Liegenschaften. Die Bebauungsstruktur ist heterogen, jedoch überwiegt die  gründerzeitliche Bebauung und gewerbliche Nutzung bei unterschiedlicher städtebaulicher Dichte. Die Häuser sind großteils sanierungsbedürftig, bergen noch Potenziale für neue Wohnungen im Zuge einer Aufstockung oder eines Dachgeschoßausbaus. Die knapp 30% Nachkriegsbauten bilden markante Rücksprünge im Straßenraum. Mit Ausnahme weniger Bauten (nach 2010 errichtet), haben diese Gebäude Mängel hinsichtlich der thermischen Standards. Einige begrünte Innenhöfe stehen Liegenschaften mit extrem dichter Verbauung gegenüber. Es überwiegen die Widmungen „Wohnen“ und „gemischtes Baugebiet“.


Im Sinne der Zielrichtung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes strebt die Blocksanierung folgende städtebauliche Maßnahmen an:

  • Aufwertungsprozess durch Entwicklungen am Westbahnhof: Neubauten und Baulückenschließungen
  • Erhalt der Gründerzeitstadt und Bewahrung des historischen Stadtbildes
  • Förderung des „Durchmischten Wohnens“
  • Errichtung straßenseitiger Loggien und Balkone
  • Attraktivierung des öffentlichen Raums
  • Verbesserung der fußläufigen Mobilität durch sichere und barrierefreie Verbindungen und Durchwegungen
  • Vermeidung von Angsträumen durch planerische Maßnahmen, aber auch  durch eine gute Ausleuchtung
  • Verbesserung des Mikroklimas und Aufwertung des Stadtbildes durch Baumpflanzungen
  • partizipativer Planungsprozess für die Neugestaltung des Schulvorplatzes der Wiener Mittelschule Kauergasse als IBA-Partnerprojekt
  • eine eventuelle Neutrassierung der Straßenbahn
  • Vergrößerung bzw. Verschränkung der Haltestellen- und Marktflächen für eine gute Anbindung an den Schwendermarkt