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erhaltungsarbeiten


     Erhaltungsarbeiten in 9., Rufgasse 8
 

wichtig!
Erhaltungsarbeiten werden nicht an der thermischen Gebäudehüllen durchgeführt und können nur gefördert werden, wenn im Gebäude Wohnungen der Ausstattungskategorie C und D überwiegen.
Bei Objekten der Stadt Wien und Objekten, deren Bewirtschaftung dem WGG unterliegen ist eine Förderung von Erhaltungsarbeiten, unabhängig von den Ausstattungskategorien der Wohnungen, in Verbindung mit einer thermisch-energetischen Sanierung möglich.


was wird gefördert?

  •  Erhaltung der allgemeinen Teile des Hauses, die nicht der thermischen Gebäudehülle zuzuordnen sind. (Ausnahmen: Gebäude unter Denkmalschutz, in Schutzzonen sowie Gebäude mit erhaltungswürdigen gegliederten Fassaden)
  • Maßnahmen zur Abwendung einer Gesundheitsgefährdung für die BewohnerInnen
  • Aufrechterhaltung des Betriebes von bestehenden, der gemeinsamen Benützung dienenden Anlagen
  • Installation von öffentlich-rechtlichen vorgeschriebenen Einrichtungen bzw. Vorrichtungen zur Senkung oder individuellen Feststellung des Energieverbrauches
  • Brauchbarmachung leerstehender Wohnungen
  • Behebung ernster Schäden des Hauses, auch in bewohnten Wohnungen
  • Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauches, sofern wirtschaftlich vertretbar
  • ein geringer Anteil an Verbesserungsarbeiten (max. 5% der Baukosten der Erhaltungsarbeiten)
     

wie wird gefördert?

  •  Für Objekte in denen Wohnungen der Ausstattungskategorie C oder D überwiegen:
    50% der Kosten, die durch den Selbstbehalt in der Höhe des Kategoriemietzinses B (derzeit € 2,70 pro m² Nutzfläche) nicht gedeckt sind, werden in Form eines Annuitätenzuschusses oder eines nichtrückzahlbaren Zuschusses (Laufzeit 10 Jahre) vom Land Wien übernommen.
  • Für Objekte, die während des 2. Weltkrieges mit schlechter Bausubstanz errichtet wurden, in denen Wohnungen der Ausstattungskategorie C überwiegen und in denen eine durchschnittliche Wohnungsgröße von 60 m² nicht überschritten wird.
  • Für außergewöhnliche Erschwernisse kann zusätzlich zur o.a. Förderung ein nichtrückzahlbarer Beitrag in Höhe von bis zu
    € 700 pro m² Nutzfläche aller Wohnungen und Geschäftsräume gewährt werden.
  • Für Objekte , die vor dem 30. Juni 1953 errichtet wurden oder für Gebäude für den sozialen Wohnbau der Stadt Wien oder  Gebäude bzw. Gebäudeteile, deren Bewirtschaftung den Bestimmungen des WGG unterliegen für Maßnahmen zur Abwendung von erheblichen Gefahren und Herstellen von Sicherheitseinrichtungen nach dem aktuellen Stand der Technik sowie für die Herstellung der barrierefreien Benutzbarkeit, wenn nicht durch Förderung gem.
    § 8, 9 und 10 gedeckt:
    einmalige nichtrückzahlbare Beiträge in Höhe von bis zu 80 Euro je Quadratmeter Nutzfläche aller Wohnungen und Geschäftsräume, maximal jedoch 50 vH der nachgewiesenen Mehrkosten.
  • Für Objekte, die dem WGG unterliegen bzw. im Eigentum der Stadt Wien stehen, in Verbindung mit einer thermisch-energetischen Sanierung:
    - Aufnahme eines Darlehens oder Einsatz von Eigenmitteln,
      Gewährung von Annuitätenzuschüssen bzw. laufenden
      nichtrückzahlbaren Zuschüssen des Landes Wien von  3 v.H.
      der förderbaren Gesamtbaukosten auf 15 Jahre
    - Aufnahme eines Darlehens oder Einsatz von Eigenmitteln,
      Gewährung von Annuitätenzuschüssen bzw. laufenden
      nichtrückzahlbaren Zuschüssen des Landes Wien von 4 v.H. 
      der förderbaren Gesamtbaukosten auf 10 Jahre
     

wie wird um förderung angesucht?

  • > Antragsformular - Sanierungsförderung
  • Förderung beantragen beim
    wohnfonds_wien, fonds für wohnbau und stadterneuerung
    in 1082 Wien, Lenaugasse 10
  • folgende Unterlagen beilegen:
    - Grundbuchsauszug (nicht älter als 3 Monate)
    - Topografie (Mietzinsliste, Eigentümerliste,...)
    - (erforderliche) Vollmacht(en)
    - soweit vorhanden: Pläne, Bauaufträge,
      Kostenvoranschläge

     


WICHTIGE FAKTEN 

Für die Klärung von Detailfragen zur Förderung empfehlen wir Ihnen ein persönliches Beratungsgespräch.
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