beispiele blocksanierungskonzepte

         12., Wolfganggasse 
         15., Rustendorf
         21., Am Spitz


12., Wolfganggasse
 voraussichtlicher Beschluß: Juli 2019

             Stand: Juni 2019

             Auftragnehmer: bgks architekten

 

FOTO © bgks architekten
FOTO © bgks architekten
FOTO © bgks architekten
FOTO © bgks architekten
FOTO © bgks architekten
FOTO © bgks architekten
credits

Neue Impulse durch die Blocksanierung Wolfganggasse


Das Blocksanierungsgebiet 12., Wolfganggasse umfasst 11 Blöcke und befindet sich in direktem Anschluss zum ehemaligen Areal der Wiener Lokalbahnen, auf dem bis 2022 rund 850 geförderte Wohnungen mit Nahversorgung, ein Pflegewohnhaus und Kindergarten entstehen. Die Neubauprojekte sind das Ergebnis eines 2018 durchgeführten Bauträgerwettbewerbs des wohnfonds_wien. Das Ziel der zeitgleichen Betrachtung ist, die potenziellen Synergien zwischen Blocksanierungs- und Neubaugebiet bestmöglich zu nutzen.
Im Fokus stehen leistbare Wohnmodelle für Alleinerziehende, neue Angebote im „Grätzlzentrum“ in der alten Remise, hochwertige Grün- und Freiräume sowie lebendige Erdgeschoßzonen.
Im Blocksanierungskonzept wird u.a. die Attraktivierung des öffentlichen Raums, Verkehrsberuhigung für die Wolfganggasse, Ausdehnung der Einbahnführung und Verbreiterung der schon bestehenden Grünstreifen für eine vielfältige Nutzbarkeit vorgeschlagen.


Die Studie beinhaltet vor allem noch folgende Ziele:

  • Schaffung von neuem Wohnraum und Ausnutzung der Potenziale des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes
  • Nutzflächenausgleich durch Teilabbrüche und Zubau in Annäherung an die Bebauungsbestimmungen
  • Entfernung nicht genutzter Dächer auf den Hoftrakten und Schaffung von Gründächern bzw. (Gemeinschafts-) Terrassen
  • Begrünung von an den Grundgrenzen stehenden Feuermauern mit Rankpflanzen, evt. Vorkehrung von freistehenden Rankgerüsten
  • Neupflanzung von Bäumen in geeigneten Bereichen
  • Entfernung von ein- bis zweigeschoßigen Gebäuden sowie massiven Einfriedungen im Blockinneren für größere zusammenhängende Höfe
  • Überdachung von diversen Werkstätten vorgelagerten Höfen mit Gründächern als Emissionsschutz
  • Entsiegelung möglichst vieler Flächen und Regenwasserversickerung