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erhaltungsarbeiten

       ADRESSE
       19., Heiligenstädter Straße 82-92
 
BAUHERR
Stadt Wien
 
       PLANUNG
       Werkstatt Wien
       Spiegelfeld, Holnsteiner + Co
BAUZEIT
03.2010 - laufend
 

 

FOTO © wohnfonds_wien
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credits

Der Karl-Marx-Hof ist mit über einem Kilometer Länge der längste zusammenhängende Wohnbau der Welt. Er wurde vom Otto Wagner-Schüler Stadtbaumeister Karl Ehn geplant und zwischen 1927 und 1933 im Rahmen des sozialdemokratischen Wohnbauprogrammes (Rotes Wien) für 5000 BewohnerInnen errichtet. In den 1980er Jahren wurden im Rahmen von geförderten Sanierungen Aufzüge eingebaut und Wohnungen saniert. Heute befinden sich rund 1270 Wohnungen und 40 Lokale mit 75.960 m² Nutzfläche im Karl-Marx-Hof. Zuletzt wurde im Frühjahr 2010 mit der Umsetzung von Erhaltungsmaßnahmen  begonnen. Schadhafte Fassadenabschnitte wurden instand gesetzt, nicht bewilligte Kunsstofffenster gegen Holzfenster getauscht. Balkone, Terrassen und Loggien erhielten im Rahmen der Sanierung neue Isolierungen und Bodenbeläge. Im Zuge der Neueindeckung der Dächer konnten in den Dachböden Halterungen für SAT-Anlagen montiert werden. Eine neue Nutzwasser-Brunnenanlage stellt eine ökologische Verbesserung dar und dient der Bewässerung der großen Grünanlagen. Durch die Erweiterung entspricht die  Hofbeleuchtung nun den geltenden technischen Standards. Stiegen ohne Gegensprechanlagen wurden nachgerüstet. Die unter Denkmalschutz stehenden Geschäftsportale wurden saniert. Die Instandsetzung der Kinderspielplätze und das Aufstellen neuer Parkbänke runden das Gesamtbild einer gelungen Sanierung ab. Als größte Herausforderung galt die Sanierung des Kanals, dessen Trasse unter den Straßenbahn-schienen verläuft. Die Fertigstellung aller Maßnahmen ist für Ende 2018 geplant.

Beispiele:

04., Preßgasse 19

19., Karl-Marx-Hof